Herzlich willkommen beim Julim-Journal, dem Online-Journal der AJuM der GEW

Die Kunst der Dialoggestaltung

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Geschrieben von: www.julim-journal.de/Afie

Dialoge schreiben ist eine Kunst. Dies gilt für Werbeclips wie für Serien oder Filme. Dialoge stehen im Mittelpunkt eines Drehbuches, sie lassen Figuren vielschichtig und lebendig werden. „Dialoge sind die Farbe des Autors“. „Schau mir in die Augen, Kleines“, wurde zum Filmmythos. „Houston, wir haben ein Problem“, blieb stärker im Gedächtnis der Zuschauer als manche Bildszenen des Films:

Oliver Schütte: 
„Schau mir in die Augen, Kleines“
Die Kunst der Dialoggestaltung
Konstanz und München: UVK 2016
978-3-86764-595-9
280 S * 24,99 €
Das Buch liegt auch als EPUB und EPDF vor.

Woran erkennt man gute Dialoge und kann man lernen, sie zu schreiben?

Ein Dialog ist eine Kommunikation zwischen mindestens zwei Personen. Diese tauschen Informationen aus, wobei diese Informationen vom Empfänger dekodiert werden müssen. Hierbei helfen im Film auch

Weiterlesen: Die Kunst der Dialoggestaltung

 

Lese-Empfehlungen für Grundschüler 2016_04

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Geschrieben von: www.julim-journal.de/HerA

Die AJuM hat für das Julim-Journal wieder einige Lese-Empfehlungen für Grundschüler und/oder ihre Lehrer*innen in einer pdf zusammengestellt. Sie sind dem ersten Quartal 2016 der AJuM-Datenbank entnommen und ===> dort auch als vollständige Rezension zu finden.

 

Die pdf mit den 14 Empfehlungen finden Sie ===> hier.

 

Edition Bracklo - Fokus auf Ostasien

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Geschrieben von: www.julim-journal.de/uhb

Gabriela Bracklo hat die gleichnamige Edition gegründet, um einige japanische Bilderbücher auch in Deutschland bekannt zu machen. Wenn man mit ihr spricht, ist man sofort gefangen genommen von ihrem Enthusiasmus und ihrer Begeisterung vor allem des erzählenden Theaters, dem Kamishibai. Das war in der vor-fernseh und erst recht der vor-digitalen Zeit das Theater der ‚kleinen Leute‘. Im Mitteleuropa der Alten Zeit waren das die Bänkelsänger, die Nachrichten verbreiteten und Werte vermittelten. Das Kamishibai war immerhin einer jungen japanischen Besucherin der Buchmesse in Leipzig ein Begriff; unverhofft und voller Freude konnte sie ihrem Begleiter mitten in Deutschland Teile ihrer eigenen Kultur zeigen – mitten in Deutschland.

Hier wird die Geschichte eines Kamishibai-Mannes erzählt, der es in der neuen Zeit noch einmal wissen will. Seine Frau bereitet ihm Süßigkeiten zu, und er fährt mit seinem Fahrrad und seiner Bühne in die Stadt. Dort verliert er sich zunächst in seinen Erinnerungen, die unversehens in der Gegenwart landen.

Allen Say:
Der Kamishibai-Mann

Aus dem Amerikanischen von Gabriela Bracklo
Gräfelfing: Edition Bracklo 2015
www.edition-bracklo.de
ISBN 978-3-9815066-7-9
40 S * 29,80 € * ab 04 J

Das Buch selbst gibt es als Kartensatz für ein Kamishibai, reproduziert die Zeit also mit einem Beispiel aus der Zeit. Der alte Mann und seine Frau sind gar keine Großeltern, dennoch nennen sie sich Jiichan (Opa) und Baachan (Oma). Sie leben außerhalb der Stadt in ärmlichen Verhältnissen. Was blieb, ist die Erinnerung. Baachan unterstützt ihren Mann, es doch noch einmal als Kamishibai zu versuchen. Sie kocht 

Weiterlesen: Edition Bracklo - Fokus auf Ostasien

   

Astrid-Lindgren-Preis / Hans-Cristian-Andersen-Preis 2016

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Geschrieben von: www.julim-journal.de/redaktion

Die amerikanische-britische Jugendbuchautorin Meg Rosoff erhält den mit rund 500.000 Euro dotierten "Astrid Lindgren-Gedächtnispreis für Literatur" 2016. Ihr Werk lasse "keinen Leser unberührt", urteilte die Jury. In der Begründung heißt es: "Die Jugendbücher von Meg Rosoff sprechen Herz und Verstand gleichermaßen an. In einer funkensprühenden Prosa schreibt sie über die menschliche Sinn- und Identitätssuche in einer seltsamen und bizarr anmutenden Welt. Ihr Werk lässt ihre Leser niemals unberührt. Keines ihrer wagemutigen und zugleich humorvollen Bücher gleicht dem anderen."
Die Amerikanerin Meg Rosoff (*1956 in Boston) lebt in London. Sie wurde u. a. 2008 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis für "was wäre wenn" (Carlsen) ausgezeichnet.
Buchauswahl:

  • Davon, frei zu sein (FJB, 2010)
  • Oh. Mein. Gott (S. Fischer, 2012)
  • So lebe ich jetzt (KJB, 2012)
  • Was ich weiß von dir (KJB, 2014)
  • Damals, das Meer (KJB, 2014)

------------------------------------------------

Den Hans Christian Andersen-Preis für Illustrationen erhält Rotraut Susanne Berner, in der Kategorie Autor gewann der Chinese Cao Wenxuan.

Rotraut Susanne Berner ist nach Erich Kästner (1960), James Krüss (1968), Klaus Ensikat (1996), Wolf Erlbruch (2006) und Jutta Bauer (2010) die sechste deutsche Preisträgerin. Der Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V. (akj) hatte neben Frau Berner die Autorin Mirjam Pressler nominiert. Die Auszeichnung wird seit 1956 alle zwei Jahre vom International Board on Books for Young People (IBBY) vergeben.
Rotraut Susanne Berner (*1948 Stuttgart) studierte Grafikdesign in München und arbeitet seit 1977 als Illustratorin. 2006 erhielt sie den "Sonderpreis Illustration" des Deutschen

Weiterlesen: Astrid-Lindgren-Preis / Hans-Cristian-Andersen-Preis 2016

 

Europa und der Zaun

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Geschrieben von: www.julim-journal.de/fu

Die Flüchtlingsfrage ist nicht neu und die Zahl derer, die in Europa auf ein besseres Leben hoffen, versuchen dies nicht erst seit 2015.Der Journalist und Autor reiste bereits 2014 entlang der Grenzen Europas. Schon damals wurden Zäune gebaut, um die Menschen zu stoppen. Schon damals wurden Verantwortlichkeiten hin-und hergeschoben. Viel geändert hat sich, abgesehen von der kurzen Willkommenspolitik und der kurzen Zeit des Durchwinkens nicht. Dieses Buch ist aktualisiert und verdeutlicht durch den Blick in die kurze Historie und die Zusammenschau die Situation der Flüchtlinge sowie die Reaktionen der Politik und der Organisationen.

Dietmar Telser:
Der Zaun

Wien: Styria Premium 2016
978-3-3222135262
208 S *  24,90 € * ab 14 J

Bulgarien, Griechenland, die Türkei, Italien, Tunesien und Marokko waren die Länder, an deren Grenzen der Autor 2014 mit Flüchtlinge, Helfer, Mitglieder bekannter Organisationen wie Amnesty, Frontex, UNCHR, Ärzte ohne Grenzen u.a. Grenzschützer und Menschen aus der Kommunalpolitik sprach. Niemand lässt die Situation an den Grenzen unberührt. Es zeigen sich Empathie und Abwehrreaktionen.
Neben den Fakten werden Einzelschicksale vorgestellt. Wie lebt es sich weiter als einziger

Weiterlesen: Europa und der Zaun

   

Seite 1 von 17