Herzlich willkommen beim Julim-Journal, dem Online-Journal der AJuM der GEW

Statistiken zur Deutschen Sprache

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Geschrieben von: www.julim-journal.de/uhb

Sprache transportiert Information von Mund zu Ohr. Schrift aber ist nicht nur festgehaltener Schall, sie ist auch über Entfernungen und über Zeit hinweg transportabel. Auch Menschen, die mich nie kennenlernen werden, können erfahren, was ich im Moment gerade »spreche«. Erst seit diese Möglichkeit des Ver- und Entschlüsselns von Wörtern besteht, ist der Mensch in der Lage, sich zu entwickeln und auf vorhandenem Wissen aufzubauen.
Eine ähnliche Entwicklung vollzieht zurzeit die digitale Welt. Niemand wird mehr in Maschinensprache (Strom oder Nichtstrom, O oder 1, bit oder 8-bit=byte) programmieren, wenn er auf eine Plattform aufspringen kann. Die Älteren werden sich vielleicht an DOS erinnern, an Pascal oder ähnliche »Sprachen«. Heute werden Programme benutzt, um vorhandene »Sprachen« weiterzuentwickeln zu neuen Programmen, die neue »Sprachen« entwickeln.
So lebendig gesprochene Sprache auch ist: Wer sich mit ihr beschäftigt, muss sich irgendwann mit Grammatik und mit Satzstrukturen beschäftigen. Die Behandlung von statistischen Werten scheint vielleicht nicht notwendig, sie ist jedoch immanent und ganz sicher nicht unwichtig für die didaktische Kompetenz beim Erlernen von Sprache und Schrift.
Prof. Dr. Günther und Dr. Dorothea Thomé haben hier hervorragende Arbeit geleistet. (Vergleiche auch die JJ-Beiträge ===> hier oder ===>hier). Das Ehepaar hat drei Schautafeln herausgegeben, die sich mit den Basiskonzepten »Schriftsprachenerwerb« beschäftigen und mit nostalgischen und humorvollen Bildern versehen sind:

  1. Die Laute des Deutschen und ihre Basisgrapheme (häufigste Schriftzeichen), getrennt nach Vokalen und Konsonanten
  2. Basisgrapheme – grundlegende Schriftzeichen für die Standardlaute (Phoneme) – sortiert nach ihrer Häufigkeit im Deutschen
  3. Alle Basis- und Orthographeme – Was schreibt man wie oft?


Die drei Schautafeln kann man zum Preis von 14,80 € ===> hier bestellen.

 

Lese-Empfehlungen für Grundschüler 2014

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Geschrieben von: www.julim-journal.de/uhb

Die AJuM hat für das Julim-Journal wieder einige Lese-Empfehlungen für Grundschüler und/oder ihre LehrerIn in einer pdf zusammengestellt. Sie sind dem ersten bis dritten Quartal 2014 der AJuM-Datenbank entnommen und ===> dort auch als vollständige Rezension zu finden.



Die pdf mit den 17 Empfehlungen finden Sie ===> hier.

 

 

 

 

Soziale Benachteiligung in der aktuellen Kinder- und Jugendliteratur

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Geschrieben von: www.julim-journal.de/FC


Die Finanzkrise(n) in den letzten Jahren gingen aus Sicht der Sozialwissenschaften in den westlichen Ländern mit einer Steigerung der relativen Armut (Huster u.a. 2008, Butterwege 2012) sowie einer Infantilisierung der Armut (Zander 2010, Butterwege 2004, 2008) einher. Im deutschsprachigen Raum ist dies zudem häufig mit einer systematischen Diskriminierung von Kindern und Jugendlichen unterer sozialer Schichten verbunden (Sedmak u.a. 2013), die sich in den Medien insgesamt über das Wortfeld 'Prekarität', 'Prekarisierung' und 'Prekarier' profiliert.
Die folgende kommentierte Literaturliste präsentiert eine Auswahl an Themenfeldern in der aktuellen Kinder- und Jugendliteratur, die sich mit dem Motiv der (Kinder- und Jugend-) Armut in der westlichen

Weiterlesen: Soziale Benachteiligung in der aktuellen Kinder- und Jugendliteratur

   

Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Oldenburg 2014

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Geschrieben von: www.julim-journal.de/redaktion

Für den diesjährigen Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Oldenburg hat die Jury gleich vier Nachwuchsautorinnen nominiert. Bekannt gegeben wird die Preisträgerin im Rahmen der KIBUM am Abend der Verleihung am Mittwoch, 19. November 2014. In die nähere Auswahl kommen in diesem Jahr ein Jugendbuch sowie ein Kinder- und zwei Jugendbuchmanuskripte.

303 Erstlingswerke (214 Manuskripte, 89 Bücher) wurden insgesamt eingereicht und von der Jury gesichtet und beurteilt. Sie hat sich schließlich für folgende Autorinnen und Werke entschieden:

  • Lara Schützsack aus Berlin mit ihrem Jugendbuch „Und auch so bitterkalt“ (Fischer Verlag/KJB)
  • Gundula Herget aus Althegnenberg mit ihrem Kinderbuchmanuskript „Luigi Limone“
  • Sina Flammang aus München mit ihrem Jugendbuchmanuskript „Mädchen mit Baum im Hintergrund“
  • Petra Milz aus Frankfurt mit ihrem Jugendbuchmanuskript „Die unsichtbare Grenze“


Die Mitglieder der Jury sind Dr. Christian Bittner (Sonderpädagoge aus Bochum), Nadia Budde (Illustratorin und Autorin aus Berlin), Robert Elstner (Diplom-Pädagoge und wissenschaftlicher Bibliothekar in der Stadtbibliothek in Leipzig), Clarissa Sophie Meyer (Schülerin der Graf-Anton-Günther-Schule Oldenburg) und Ralf Schweikart (Redakteur und Journalist aus Hofheim am Taunus).

 

Deutscher Jugendliteraturpreis 2014

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Geschrieben von: www.julim-journal.de/redaktion

Auf der Buchmesse in Frankfurt wurde im Oktober 2014 – wie jedes Jahr seit 1956 – wieder feierlich der Deutsche Jugendliteraturpreis (DJL) vergeben. Es ist der einzige offizielle Buchpreis Deutschlands und wird in den vier Sparten Bilder-, Kinder-, Jugend- und Sachbuch vergeben. Darüber hinaus gibt es einen Preis der Jugendjury und abwechselnd wird ein Autor, Illustrator oder Übersetzer ausgezeichnet.
Der DJL wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gestiftet und von der Bundesrepublik Deutschland finanziert. Eine Kritikerjury stellt zunächst im Frühjahr eine Shortlist zusammen, aus der dann die Sieger festgestellt und auf der Buchmesse bekannt gegeben werden.
Die diesjährigen Gewinner sind: Claude K. Dubois: Akim rennt * Martina Wildner: Königin des Sprungturms * Inés Garland: Wie ein unsichtbares Band * Heidi Trpak & Laura Momo Aufderhaar: Gerda Gelse * Raquel J. Palacio: Wunder. * Den Sonderpreis erhielt für ihr Lebenswerk die Übersetzerin Angelika Kutsch. Weiter Informationen sowie eine zweiseitige PDF finden Sie ===> hier.

   

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