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26 Spiel-Bastel-Sachbilderbuecher fuer die Grundschule

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Geschrieben von: www.julim-journal.de/SchF

Jeder der 26 Bände zu je einem Buchstaben des ABCs hat 56 Seiten, über 80 Fotos und kurze, informative Texte. Außerdem enthält er neue, ungewöhnliche Anregungen und Ideen zum Selbermachen für ein, zwei oder viele Kinder. Diese sind in Schritt-für-Schritt-Anleitungen aufgeteilt, die das Lesen trainieren und die Verständlichkeit erleichtern. Zu jedem Buchstaben gibt es auf den letzten Seiten jedes Bandes die jeweiligen Wörter aus dem Grundwortschatz 500 zum Trainieren der Rechtschreibung.

 

Anke M. Leitzgen:
Forschen, Bauen, Staunen von A bis Z

Illustrationen von Gesine Grotrian
Weinheim: Beltz & Gelberg 2014
978-3-407-75406-6
je Buch 56 S * 168,00 € * ab 6 J

 

Diese Sammlung von unkonventionellen, frischen, spannenden Ideen strotzt nur so vor Kreativität und macht schon beim bloßen Betrachten einfach Spaß. Die einzelnen Bücher sind inhaltlich ganz unterschiedlich, aber mit vielen tollen Fotos gleichermaßen ästhetisch gestaltet und sprechen sowohl Kinder als auch Erwachsene an. Jedes Cover hat seine eigene Farbe und in farblichem Kontrast dazu den jeweiligen großen Buchstaben abgebildet, um den es geht: E wie Erde, F wie Farbe, G wie Gruseln usw.

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Die Bibel, verständlich, anders und nicht nur für Christen

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Geschrieben von: www.julim-journal.de/uhb

Ein mutiges Unterfangen ist es, nicht eine Übersetzung der Bibel – aus welcher Sprache auch immer – zu wagen, sondern eine Nacherzählung. Das Wagnis ist sehr positiv ausgegangen, denn nicht nur die grandiose Sprache, sondern auch der zeitlose Erzählstil beeindrucken ungemein. Und dabei haben wir noch nicht von den Bildern gesprochen, die uns so schnell nicht wieder loslassen.


Philippe Lechermeier & Rébecca Dautremer:
Die Bibel

Aus dem Französischen von Rosemarie Griebel-Kruip & Sarah Pasquay
Münster: Coppenrath 2014
www.coppenrath.de
ISBN 978-3-649-62116-4
381 S * 44,00 € * ab 12 J
(cover: (c) coppenrath)


»Es war einmal eine Welt, in der nichts war. Nichts.«

Philippe Lechermeier spricht im Vorwort der Religion den Alleinanspruch auf die Bibel ab: »Die Bibel ist ein Gemeingut.« und: »Sie besteht aus Tausenden von Erzählungen, aus Mythen, Märchen, Legenden, die von Generation zu Generation weitergegeben ... wurden.« Das ist mutig, wie das ganze Unternehmen, aber er erklärt auch, dass man unsere heutige Welt ohne das Wissen ‚der‘ (oder ‚dieser‘) Bibel nicht verstehen kann. Sie bilde das »mythische Fundament unserer Gesellschaft«.
Es beginnt mit dem Nichts. Die schwarze Doppelseite ist »finster wie in der hintersten Ecke einer Schublade«, man ahnt, dass dort Strukturen entstehen werden. Die erste Schöpfungsgeschichte der sieben Tage ist verteilt auf einer Seite jenseits aller Strenge von Spalte oder Blocksatz. Die Überschriften erstaunen: Außerdem. Und da. Danach. Und. Und damit. Dann übernehmen großformatige Bilder das Wort, sepiafarben, wie schlecht fixierte Abzüge, aber beeindruckend in ihrer Tiefe und Detailgenauigkeit.

In der Folge werden wir in den Bildern viele Anlehnungen an die Kunst von Naturvölkern finden, sind die Personen mit Erdfarben bemalt, tragen Schmuck aus natürlichen Stoffen, haben sehr ausdrucksstarke Gesichter mit kräftigen Nasen und tiefen Falten oder sind von entrückender Schönheit. Jedes Bild ein eigenes Kunstwerk mit sehr unterschiedlicher Farbgestaltung und immer neuen Ideen.
Das trifft auch auf den Text zu, der nicht nur erzählt, sondern auch als Ballade Spannung bietet, die »Träume des Josef« lesen wir gar als Drama in drei Akten mit je einigen Szenen, fast 30 Seiten lang, der Exodus wird in sechs »Gesängen« von einer Mücke berichtet.
Wir haben rund ein Drittel des Buches gelesen und doch erst jetzt den Pentateuch abgeschlossen. Die folgenden Geschichten des Alten Testaments sortiert der Autor zum Teil neu, verändert wiederholt die Erzählform, findet immer wieder überraschende Überschriften, greift oft die blumenreiche Sprache des Orients auf, ohne den Erzählstrang, die Erzählstrenge zu verlassen.

Das Neue Testament beginnt mit dem Titelbild des Schutzumschlags, das auch das Buch selbst ziert: ein Flugdrachen mit dem Kopf einer indianische Person mit weiblichen Gesichtszügen, ein »Vogelmensch« sagt der Autor, wenn er einen Engel beschreibt. Er ist Überbringer der Nachricht, dass Maria den Sohn Gottes gebären wird. Dessen Geschichte wird anschließend chronologisch erzählt, die synoptischen Evangelisten werden nicht erwähnt und nicht die Briefe des Apostels Paulus. Johannes berichtet. Das reicht. Hier zeigt sich noch einmal, dass die Intention des Buches nicht ‚Religion‘ heißt, nicht Verkündigung, nicht Mission.

Der Autor des großformatigen Buchs hat in seinem Vorwort nicht zu viel versprochen. Die selbst gestellte Herausforderung ist mit Bravour vollzogen – und die hervorragende Übersetzung ins Deutsche soll bei dieser Gelegenheit ebenfalls gelobt werden. Die Bilder sind bei diesem Lob selbstverständlich und deutlich mit inbegriffen, eine richtige Würdigung der Illustrationen würde den Rahmen dieser Besprechung sprengen müssen.

 

KIBUM Oldenburg - Preis 2015

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Geschrieben von: www.julim-journal.de/Redaktion

Die Stadt Oldenburg schreibt in diesem Jahr erneut den Preis für literarische und künstlerische Leistungen auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendliteratur aus. Der Kinder- und Jugendbuchpreis ist mit einer Ehrengabe von 7.600 Euro verbunden. Er wird an Autorinnen und Autoren beziehungsweise Illustratorinnen und Illustratoren verliehen, die erstmals mit einem eigenständigen Werk auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendliteratur an die Öffentlichkeit treten.

Mit dem Preis möchte die Stadt Oldenburg einen Beitrag zur Förderung von innovativen und kreativen Ideen (noch) Unbekannter leisten. Die Preisträger werden von einer unabhängigen und überregionalen Jury ausgewählt, die ehrenamtlich arbeitet. Die Qualität der Jury-Entscheidungen hat zum hohen Renommee des Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreises geführt. So hat beispielsweise Sabine Raml, Preisträgerin in 2013, ihr Jugendbuch-Manuskript „Heldentage (do what you love)“ bei „Heyne fliegt“ in 2015 veröffentllicht.

Bücher, die nach dem 15. Juni 2014 erschienen sind, und unveröffentlichte Manuskripte können bis zum 15. Juni 2015 an die Stadtbibliothek, Peterstraße 3, 26121 Oldenburg, geschickt werden.
Es müssen fünf Exemplare eingereicht werden.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Oldenburg

   

Gender - Medien - Screens

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Geschrieben von: www.julim-journal.de/fu

Gender wird definiert als die Summe aller Erwartungen und Vorstellungen, die eine Gesellschaft mit „Weiblichkeit“ oder „Männlichkeit“ verbindet. Hat sich die Rollendarstellung der Frau in den Medien in den letzten Jahren verändert?
Vier Autoren und 17 Autorinnen – alle an Universitäten oder in der Praxis verbunden mit der Welt der Medien - beschäftigen sich in ihren Beiträgen mit der (De-)Konstruktion von Geschlechterrollen, die mittels Screens verbreitet werden oder anders Ausgedrücktes wird untersucht, wie Geschlechteridentitäten auf dem Bildschirm konstruiert und repräsentiert werden, und es wird der Frage nachgegangen, warum dies so ist, wie es ist und welche Chancen der Veränderungen gesehen werden.


Elisabeth Pommer, Martina Schuegraf, Claudia Wegener (Hg.):
Gender – Medien – Screens
(De)Konstruktionen aus wissenschaftlicher und künstlerischer Perspektive,
Konstanz: uvk 2015
ISBN 978-3-86764-440-2
300 S * 34,00 €


Gender im Wandel
Im ersten Teil des Buches wird untersucht, welche Veränderungen, bezogen auf die Geschlechterkonstruktionen, in den Medien stattfinden. Betrachtet werden die Medienangebote unter dem Schwerpunkt der Rezeption und der Konstruktion. Die Erkenntnisse sind nicht neu, die Beobachtungen werden aber wissenschaftlich belegt und erstaunen doch durch die Faktenlage.
Männer und Frauen rezipieren unterschiedliche Medieninhalte. Jungen und Mädchen haben unterschiedliche Lieblingsfiguren in den Medien. Dies sind Sehgewohnheiten, die auch bewusst bedient werden. Warum dies so ist und welche Chancen

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Kinderarmut in Deutschland

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Geschrieben von: www.julim-journal.de/fu

Die AJuM Niedersachsen wird sich auf der Jahrestagung vom 22. bis zum 24. September 2015 mit dem Thema „Kinderarmut in Deutschland“ beschäftigen und diskutieren, ob die zum Thema angebotene Kinder-und Jugendliteratur als Klassenlektüre geeignet ist. Professor Dr. Michael Klundt wird das Eröffnungsreferat halten.

Warum wollen wir uns mit diesem Thema beschäftigen?
Kinder bilden mittlerweile die Gruppe, die am häufigsten und am massivsten von Armut bedroht ist. Dies geht auch unter anderem aus dem vor kurzem veröffentlichten Armutsbericht des

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