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Soziale Benachteiligung in der aktuellen Kinder- und Jugendliteratur

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Geschrieben von: www.julim-journal.de/FC


Die Finanzkrise(n) in den letzten Jahren gingen aus Sicht der Sozialwissenschaften in den westlichen Ländern mit einer Steigerung der relativen Armut (Huster u.a. 2008, Butterwege 2012) sowie einer Infantilisierung der Armut (Zander 2010, Butterwege 2004, 2008) einher. Im deutschsprachigen Raum ist dies zudem häufig mit einer systematischen Diskriminierung von Kindern und Jugendlichen unterer sozialer Schichten verbunden (Sedmak u.a. 2013), die sich in den Medien insgesamt über das Wortfeld 'Prekarität', 'Prekarisierung' und 'Prekarier' profiliert.
Die folgende kommentierte Literaturliste präsentiert eine Auswahl an Themenfeldern in der aktuellen Kinder- und Jugendliteratur, die sich mit dem Motiv der (Kinder- und Jugend-) Armut in der westlichen

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Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Oldenburg 2014

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Geschrieben von: www.julim-journal.de/redaktion

Für den diesjährigen Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Oldenburg hat die Jury gleich vier Nachwuchsautorinnen nominiert. Bekannt gegeben wird die Preisträgerin im Rahmen der KIBUM am Abend der Verleihung am Mittwoch, 19. November 2014. In die nähere Auswahl kommen in diesem Jahr ein Jugendbuch sowie ein Kinder- und zwei Jugendbuchmanuskripte.

303 Erstlingswerke (214 Manuskripte, 89 Bücher) wurden insgesamt eingereicht und von der Jury gesichtet und beurteilt. Sie hat sich schließlich für folgende Autorinnen und Werke entschieden:

  • Lara Schützsack aus Berlin mit ihrem Jugendbuch „Und auch so bitterkalt“ (Fischer Verlag/KJB)
  • Gundula Herget aus Althegnenberg mit ihrem Kinderbuchmanuskript „Luigi Limone“
  • Sina Flammang aus München mit ihrem Jugendbuchmanuskript „Mädchen mit Baum im Hintergrund“
  • Petra Milz aus Frankfurt mit ihrem Jugendbuchmanuskript „Die unsichtbare Grenze“


Die Mitglieder der Jury sind Dr. Christian Bittner (Sonderpädagoge aus Bochum), Nadia Budde (Illustratorin und Autorin aus Berlin), Robert Elstner (Diplom-Pädagoge und wissenschaftlicher Bibliothekar in der Stadtbibliothek in Leipzig), Clarissa Sophie Meyer (Schülerin der Graf-Anton-Günther-Schule Oldenburg) und Ralf Schweikart (Redakteur und Journalist aus Hofheim am Taunus).

 

Deutscher Jugendliteraturpreis 2014

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Geschrieben von: www.julim-journal.de/redaktion

Auf der Buchmesse in Frankfurt wurde im Oktober 2014 – wie jedes Jahr seit 1956 – wieder feierlich der Deutsche Jugendliteraturpreis (DJL) vergeben. Es ist der einzige offizielle Buchpreis Deutschlands und wird in den vier Sparten Bilder-, Kinder-, Jugend- und Sachbuch vergeben. Darüber hinaus gibt es einen Preis der Jugendjury und abwechselnd wird ein Autor, Illustrator oder Übersetzer ausgezeichnet.
Der DJL wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gestiftet und von der Bundesrepublik Deutschland finanziert. Eine Kritikerjury stellt zunächst im Frühjahr eine Shortlist zusammen, aus der dann die Sieger festgestellt und auf der Buchmesse bekannt gegeben werden.
Die diesjährigen Gewinner sind: Claude K. Dubois: Akim rennt * Martina Wildner: Königin des Sprungturms * Inés Garland: Wie ein unsichtbares Band * Heidi Trpak & Laura Momo Aufderhaar: Gerda Gelse * Raquel J. Palacio: Wunder. * Den Sonderpreis erhielt für ihr Lebenswerk die Übersetzerin Angelika Kutsch. Weiter Informationen sowie eine zweiseitige PDF finden Sie ===> hier.

   

Hilfe für den Weihnachtsmann

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Geschrieben von: www.julim-journal.de/uhb

Per Breiehagen fotografierte seine ausgesprochen süße Tochter Anja in winterlicher Landschaft, und seine Ehefrau Lori Evert dachte sich dazu eine schöne Geschichte aus: Ganz sicher braucht der Weihnachtsmann Hilfe bei seiner Arbeit. Anja ist dazu bereit, und ein Vogel, ein Pferd, ein Moschusochse, ein Eisbär und ein Rentier helfen ihr, den Weihnachtsmann zu finden.


Lori Evert & Per Breiehagen:
Die wunderbare Weihnachtsreise

Aus dem Amerikanischen von Tanya Stewner
Frankfurt: Fischer Sauerländer 2014
www.blubberfisch.de
ISBN 978-3-7373-5117-1
48 S * 16,99 € * ab 03 J

Anja ist noch klein, zum Zeitpunkt der Foto-Aufnahmen vielleicht vier Jahre alt. Ihre blonden langen Haare sind in zwei lange Zöpfe geflochten und schauen unter der hohen

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Schubiger, Jürg

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Geschrieben von: www.julim-journal.de/redaktion

Einer der Großen, Stillen, Herausragenden – Jürg Schubiger ist tot. Er starb nach langer Krankheit mit 77 Jahren in Zürich. Seine Lücke in der Kinder- und Jugendliteratur wird man wohl – wie so viele – erst spät schmerzhaft feststellen.
Um so wichtiger ist es, zumindest an seine letzten Bücher zu erinnern, die fast ausnahmslos gelobt und sehr empfohlen wurden, was nicht zuletzt auch mit den Illustrator_innen zu tun hat, die seinen sicheren, manchmal auch hintersinnigen Texten das richtige Bild zur Seite gaben, genannt seien hier Wolf Erlbruch und Rotraud Susanne Berner:


Wir trauern um einen, den wir lieben.

   

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