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Christine Nöstlinger zum 80. Geburtstag

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Geschrieben von: www.julim-journal.de/uhb

Christine Nöstlinger wurde am 13. Oktober 1936 in Wien geboren und wuchs in Hernals, im Arbeitermilieu der Wiener Vorstadt, auf. Sie galt dort als »besseres Kind«, da ihre Mutter einen Kindergarten leitete und der Großvater ein Geschäft führte. Nach dem Abitur studierte sie Gebrauchsgrafik an der Akademie für angewandte Kunst in Wien. Sie heiratete, bekam zwei Mädchen (1959 und 1961) und begann, für Tageszeitungen und Magazine zu arbeiten.
1970 schrieb und zeichnete Christine Nöstlinger ihr erstes Kinderbuch »Die feuerrote Friederike«, das auf Anhieb ein Erfolg wurde. Seitdem veröffentlichte sie jedes Jahr durchschnittlich drei bis vier Bilder-, Kinder- und Jugendbücher. Außerdem arbeitete Christine Nöstlinger als Fernseh- und Rundfunkmoderatorin.
Ihre Bücher wurden in mehr als 20 Sprachen übersetzt und mit wichtigen Preisen ausgezeichnet. Bereits 1973 erhielt sie den Deutschen Jugendliteraturpreis und 1979 den Österreichischen Jugendbuchpreis. Im Jahr 1984 folgte für das Gesamtwerk der Autorin die Hans-Christian-Andersen-Medaille, der wichtigste internationale Preis für Kinderliteratur. 2003 wurde sie gemeinsam mit Maurice Sendak mit dem Astrid-Lindgren-Gedächtnispreis ausgezeichnet.

Christine Nöstlinger lebt heute in Wien. Die erfolgreichste deutschsprachige Jugendbuchautorin der letzten 30 Jahre, die mit einzelnen Romanen sechsstellige Auflagen erreichte, kam nach eigener Aussage zum Schreiben, weil sie eine schlechte Zeichnerin war. Der Erfolg als Schriftstellerin war ihr manchmal selbst nicht ganz geheuer. 1983 bezeichnete sie sich in einem Interview als »Buchstabenfabrik«. Mit damals 47 Jahren hatte sie bereits mehr als 50 Bücher, 20 Fernsehspiele, unzählige Hörfunksendungen und »kubikmeterweise Zeitungsartikel« verfasst. Mit »Die Kinder aus

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AJuM Niedersachsen - Jahrestagung 2016 in Loccum

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Geschrieben von: www.julim-journal.de/fie

Ein Buch ist ein Geschenk, auch ein Geschenk an sich selbst - Ein Rückblick auf die Jahrestagung der AJuM in Loccum 2016

Unter der Überschrift „ Bilder sagen mehr als tausend Worte“ standen in diesem Jahr Bilderbücher und Illustrationen im Mittelpunkt der Fortbildung. Ziel war es, den Blick zu schärfen beim Betrachten von Illustrationen und Möglichkeiten zu erproben, Bilderbücher und illustrierte Kinderbücher für die Datenbank der AJuM qualitativ gut zu rezensieren und Möglichkeiten zu erproben, Bilder im Deutschunterricht zum Sprechen zu bringen.
„Bevore they read words, children read pictures“ Dieses Zitat von David Wiesner steht auf der Webseite von Dr. Kurwinkel von der Universität Bremen, der sich in seinem Eingangsreferat mit der Frage beschäftigte, was ein gutes Bilderbuch ist, wie man es erkennt und mit

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Bilder im Buch - oder Vom Bilderlesen der Kinder

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Geschrieben von: www.julim-journal.de/pom

In Leipzig veranstaltete die AJuM am 17. September 2016 ein Werkstattgespräch, zu dem sich Rezensent*innen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie interessierte Gäste einfanden.
Prof. Frank Schulz vom Institut für Kunstpädagogik der hiesigen Universität lenkte das Augenmerk weg von der praktischen Frage, nach welchen Kriterien Illustrationen künstlerisch zu bewerten seien, und führte stattdessen in die Grundlagen der kindlichen Bildsprache ein. Die Forderung und das Werturteil „kindgemäß“ oder „kindgerecht“ sagen nicht viel und werden seit über hundert Jahren – in der wissenschaftlichen Fachwelt wie in den Rezensionen - unterschiedlich interpretiert. Anhand von Kinderzeichnungen veranschaulichte der Referent die spezifische Auffassung der „bildmächtigen Altersgruppe von 4 bis 14“ von Figur, Farbe und Raum. Erwachsene (Eltern wie Pädagog*innen) neigen leider dazu, mit dem Erziehungsziel der realistischen Darstellung korrigierend einzugreifen. Dementsprechend können Bewertungen von Illustrationen oder gar einem gesamten

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Meinungsfreiheit in der Türkei

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Geschrieben von: www.julim-journal.de/redaktion

Der "Börsenverein des Deutschen Buchhandels", das "PEN-Zentrum Deutschland" und die "Reporter ohne Grenzen" haben eine Initiative gestartet. Darin fordern sie von der Bundesregierung und der EU-Kommission kompromisslosen Einsatz für Meinungsfreiheit in der Türkei.


Seit dem Putschversuch am 15./16. Juli 2016 werden in der Türkei regierungskritische Autoren, Journalisten, Verleger und andere Medien- und Kulturschaffende massiv drangsaliert und verfolgt. Mindestens 60 Journalisten und Autoren wurden verhaftet, mehr als 130 Medienhäuser geschlossen, darunter 45 Zeitungen, 29 Buchverlage und 15 Magazine. Damit spitzt sich die bereits angespannte Situation für Journalisten, Autoren und Verlage in der Türkei weiter zu.


Die Kampagne „Für das Wort und die Freiheit #FreeWordsTurkey“ ruft dazu auf, eine Online-Petition an die Bundesregierung und die EU-Kommission zu unterzeichnen. Darin appelliert sie an Bundeskanzlerin Angela Merkel und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, die Meinungs-, Informations- und Pressefreiheit in ihren Entscheidungen, Handlungen und Äußerungen kompromisslos und aktiv einzufordern und sie nicht zum Verhandlungsgegenstand zu machen. Die drei Organisationen fordern die Verantwortlichen dazu auf, ihre Politik gegenüber der Türkei und anderen Ländern, in denen die Meinungsfreiheit massiv eingeschränkt wird, zu überprüfen. Außerdem fordern sie schnelle Hilfe für verfolgte Journalisten und Autoren, zum Beispiel durch die unbürokratische Ausstellung von Nothilfe-Visa.

===> Hier kommen Sie zur Petition: www.freewordsturkey.de/petition

 

 

Vorankündigung KIBUM 2016

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Geschrieben von: www.julim-journal.de/redaktion

Hej! KIBUM trifft Schweden - die 42. Kinder- & Jugendbuchmesse KIBUM startet am 5. November 2016. Die schwedische Botschaft in Berlin hat die Schirmherrschaft übernommen.

Die beiden Veranstalter der KIBUM – die Stadt Oldenburg und die Carl von Ossietzky Universität – laden dazu ein, die schwedische Kinder- und Jugendliteratur zu entdecken. Für die erwarteten 30.000 kleinen und großen Besucher verwandelt sich das Kulturzentrum PFL wie in jedem Jahr in eine große Bücherlandschaft mit nahezu 2.500 neu erschienenen deutschsprachigen Kinder- und Jugendmedien.  Die KIBUM 'wandert' anschließend an andere Orte in Deutschland - in OL ist sie allerdings immer ein 'Ereignis' für die gesamte Region.

   

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